Großebersdorf
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Wappen
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Basisdaten
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Staat:
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Österreich
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Land:
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Niederösterreich
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Politischer Bezirk:
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Mistelbach
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Kfz-Kennzeichen:
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MI
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Fläche:
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18,03 km²
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Koordinaten:
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48° 22′ N, 16° 28′ O
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Höhe:
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193 m ü. A.
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Einwohner:
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2.336 (1. Jän. 2026)
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Bevölkerungsdichte:
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130 Einw. pro km²
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Postleitzahl:
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2203
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Vorwahl:
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02245
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Gemeindekennziffer:
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3 16 14
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Adresse der Gemeindeverwaltung:
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Münichsthaler Straße 27
2203 Großebersdorf
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Website:
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www.grossebersdorf.at
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Geografie
Groß Ebersdorf am Nordrand des Marchfeldes um 1873 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)
Großebersdorf liegt etwa 15 Kilometer nördlich von Wien am Übergang des Marchfeldes zum Hügelland des Weinviertels. Der Boden ist größtenteils fruchtbarer Löss, nur um den 242 Meter hohen Wartberg im Westen sind die Böden sandig.
Die Fläche der Gemeinde umfasst 18,03 Quadratkilometer. Davon sind 68 Prozent landwirtschaftliche Nutzfläche, 6 Prozent Gärten, 7 Prozent Weingärten und 9 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Gemeindegliederung
Katastralgemeinden und Ortschaften (Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2026) sind:
- Eibesbrunn (336)
- Großebersdorf (1125) samt Eibesbrunn-Bahnhof
- Manhartsbrunn (412)
- Putzing (463) samt Putzing am See
Geschichte
Die beim Wartberg im Ort Putzing gefundenen Keramiken zeigen, dass das Gebiet schon in der Bronzezeit besiedelt war. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte als Eberhartisdorf im Jahr 1168.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Großebersdorf ein Arzt, ein Taxiunternehmer, zwei Bäcker, zwei Binder, ein Dachdecker, zwei Fleischer, zwei Friseure, zwei Fuhrwerker, zwei Gastwirte, vier Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, drei Marktfahrer, ein Maurermeister, ein Sattler, ein Schlosser, ein Schmied, ein Schneider und drei Schneiderinnen, vier Schuster, ein Tischler, ein Wagner, zwei Zimmermeister und einige Landwirte ansässig, zudem gab es eine Schrotmühle und drei Agenturen.
In der Endphase des Zweiten Weltkriegs wurden Großebersdorf und Umgebung Schauplatz von Kampfhandlungen zwischen der Wehrmacht und der Roten Armee. Die Bevölkerung wurde nicht evakuiert und suchte in den Weinkellern Schutz. Am 12. April wurde der Ort von russischen Truppen erobert, wobei etwa 40 bis 50 Rotarmisten, vier deutsche Soldaten und drei Zivilisten ums Leben kamen. 14 Gebäude waren abgebrannt, mehrere andere durch Artilleriebeschuss beschädigt, wobei auch die Kirche einen Treffer abbekam. Manhartsbrunn wurde zwischen dem 15. und 18. April durch Artillerie beschossen, wobei zwei Zivilisten getötet und drei Objekte durch Brand vernichtet wurden.
Am 10. November 2011 wurde die Gemeinde Großebersdorf zur Marktgemeinde erhoben.
Katastralgemeinde Eibesbrunn
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Basisdaten
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Pol. Bezirk, Bundesland
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Mistelbach (MI), Niederösterreich
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Gerichtsbezirk
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Mistelbach
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Pol. Gemeinde
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Großebersdorf
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Koordinaten
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48° 21′ 40″ N, 16° 29′ 32″ O
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Höhe
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172 m ü. A.
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Einwohner der Ortschaft
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336 (1. Jän. 2026)
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Fläche d. KG
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3,67 km² (31. Dez. 2023)
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Statistische Kennzeichnung
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Ortschaftskennziffer
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05038
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Katastralgemeindenummer
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15203
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Eibesbrunn ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Großebersdorf im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 336 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026). Bis Ende 1970 war Eibesbrunn eine eigenständige Gemeinde.
Geografie
Das Dorf liegt östlich von Großebersdorf an der Landesstraße L 12, die im Ort die ehemalige Brünner Straße kreuzt. Die Häusergruppe Eibesbrunn-Bahnhof im Südwesten von Eibesbrunn zählt bereits zur Ortschaft Großebersdorf.
Geschichte
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Eibesbrunn ein Bäcker, ein Gastwirt, zwei Gemischtwarenhändler, eine Milchgenossenschaft, ein Schmied, ein Schneider, ein Schuster, ein Tischler, ein Wagner, ein Weinhändler und mehrere Landwirte ansässig.
Mit 1. Jänner 1971 wurden im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständigen Gemeinden Eibesbrunn und Putzing nach Großebersdorf eingemeindet.
Im Februar 2007 erfolgte bei Eibesbrunn der Spatenstich für den Bau der Nord Autobahn.
Katastralgemeinde Putzing
Putzing ist eine Katastralgemeinde, gehört zur Gemeinde Großebersdorf und hat 463 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026). Der Ort liegt im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich.
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Basisdaten
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Pol. Bezirk, Bundesland
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Mistelbach (MI), Niederösterreich
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Gerichtsbezirk
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Mistelbach
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Pol. Gemeinde
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Großebersdorf
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Koordinaten
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48° 22′ 13″ N, 16° 27′ 4″ O
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Höhe
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210 m ü. A.
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Einwohner der Ortschaft
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463 (1. Jän. 2026)
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Gebäudestand
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273 (2001)
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Fläche d. KG
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3,63 km² (31. Dez. 2023)
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Statistische Kennzeichnung
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Ortschaftskennziffer
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05040
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Katastralgemeindenummer
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15214
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Geografie
Putzing befindet sich sechs Kilometer nördlich der Stadtgrenze von Wien, zwischen Großebersdorf und Manhartsbrunn. Putzing liegt nördlich des Wartberges 242 m ü. A. in der Übergangszone vom Marchfeld zum Weinviertel. Südlich des Wartberges befindet sich um einen Badesee die Wochenendhaussiedlung Putzing am See.
Geschichte
Das Jahr der Ortsgründung ist nicht bekannt. Es gab jedoch ein Adelsgeschlecht, das sich nach dem Ort "de Puzingen" benannte. Somit müsste zumindest ein festes Haus vorhanden gewesen sein, in dem dieses Geschlecht seinen Stammsitz hatte. Die damalige Grundherrschaft lag bei Wolkersdorf, doch verfügten auch die Orte Ulrichskirchen, Bisamberg, Korneuburg, sowie das Stift Stammersdorf, die Minoriten in Wien und die Kirche Großebersdorf über Grundeigentum bzw. -rechte in Putzing. Es gibt keine direkten Quellen, doch ist anzunehmen, dass auch Putzing unter Zerstörungen während des Feldzugs der Schweden nach Niederösterreich im Dreißigjährigen Krieg (1645) und der Zweiten Wiener Türkenbelagerung (1683) zu leiden hatten. Dies ist aus der besseren Quellenlage der Nachbarorte Großebersdorf und Enzersfeld zu schließen.
Verschiedene Flurnamen wie oberes, mittleres und unteres Feld erinnern noch heute an die Zeit der Dreifelderwirtschaft.
Zweiter Weltkrieg
In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs war Putzing Schauplatz von Kriegsverbrechen. Darüber befindet sich im Archiv des Heeresgeschichtlichen Museums ein ausführlicher Bericht. Demnach flohen die Einwohner bereits mehrere Tage vor Eintreffen der Roten Armee in die Weinkeller. Putzing wurde durch mehrere kleinere Einheiten der Wehrmacht und der Waffen-SS zur Verteidigung eingerichtet. Angesichts der offensichtlichen Übermacht der Sowjets wurde der Ort jedoch kampflos geräumt. Am 13. April 1945 marschierten sowjetische Soldaten in Putzing ein, die Bewohner schenkten den Gerüchten um die Grausamkeiten der Roten Armee zunächst keinen Glauben und wollten die sowjetischen Soldaten mit „Wein und gutem Essen“ als „Befreier“ willkommen heißen. „Sie wurden bitter enttäuscht. Die Soldaten stürzten sich wie wilde Tiere auf die in den Kellern lagernden Weinmengen und dann im berauschtem Zustande auf Frauen und Mädchen in geradezu viehischer Weise. Die Männer wurden mit Kolbenschlägen aus den Kellern gejagt und waren nicht imstande, die Frauen zu schützen. Dabei scheuten diese Unmenschen auch nicht vor alten Frauen und stärkeren Kindern zurück.“ Die Tortur durch sowjetische Soldaten dürfte tagelang angehalten haben, so heißt es in dem Bericht weiter: „Der 1. Mai war ein großer Feiertag [...], in dieser Nacht ging es besonders wüst zu.“ Zwei Männer, die ihre Frauen schützen wollten, wurden erschossen, ein weiterer Mann und eine Frau angeschossen.
Katastralgemeinde Manhartsbrunn
Manhartsbrunn ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Großebersdorf im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 412 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026). Bis Ende 1971 war Manhartsbrunn eine eigenständige Gemeinde.
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Basisdaten
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Pol. Bezirk, Bundesland
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Mistelbach (MI), Niederösterreich
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Gerichtsbezirk
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Mistelbach
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Pol. Gemeinde
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Großebersdorf
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Koordinaten
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48° 23′ 16″ N, 16° 25′ 37″ O
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Höhe
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316 m ü. A.
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Einwohner der Ortschaft
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412 (1. Jän. 2026)
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Fläche d. KG
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4,44 km² (31. Dez. 2023)
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Statistische Kennzeichnung
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Ortschaftskennziffer
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05078
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Katastralgemeindenummer
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15208
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Geografie
Das im Norden von Wien liegende Dorf befindet sich auf einem nach Südosten exponierten Hang, womit man das Wiener Stadtgebiet gut überblicken kann. Beim Ort, der über die Landesstraßen L3102 und L3108 erreichbar ist, entspringt der Putzinger Graben.
Geschichte
Nach Franz Xaver Schweickhardt dominierte auf den eher steinigen Böden der Anbau von Wein, Getreide und Spargel, aber auch die Menge der in den Hausgärten gezogenen Früchte war nicht unbedeutend. Die Erzeugnisse wurden großteils nach Wien verkauft.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Manhartsbrunn ein Bäcker, zwei Fleischer, zwei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, eine Milchgenossenschaft, ein Schmied, ein Schneider, drei Schuster, eine Sparkasse, ein Tischler und ein Viktualienhändler ansässig.
Mit 1. Jänner 1972 wurde im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständige Gemeinde Manhartsbrunn nach Großebersdorf eingemeindet.